Ted­dy­hams­ter als Haus­tier hal­ten

Sie hei­ßen Camp­bell oder Rob­orow­ski, sind gol­dig oder dsun­ga­risch, chi­ne­sisch oder eben syrisch wie unser Ted­dy­hams­ter. Ja genau, es gibt vie­le ver­schie­de­ne Hams­ter­ar­ten, wie den Chi­ne­si­schen Strei­fen­hams­ter, den Camp­bell Zwerg­hams­ter oder den Syri­schen Gold­hams­ter (Meso­cri­ce­tus aura­tus). Um letz­te­ren geht es heu­te in unse­rem Arti­kel, genau­er gesagt um den Gold­hams­ter in der Lang­haar­ver­si­on. Man nennt ihn auch den Ted­dy­hams­ter. Das Kurio­se ist, dass jeder Ted­dy­hams­ter ein Gold­hams­ter ist, aber nicht jeder Gold­hams­ter ein Ted­dy­hams­ter. Mehr über den gol­di­gen Hams­ter, sei­ne beson­de­ren Merk­ma­le, die Hal­tung als Haus­tier und den kor­rek­ten Umgang mit dem klei­nen Tier­chen, erfährst Du, wenn Du wei­ter liest. Die­ser Arti­kel lie­fert Dir inter­es­san­te Infor­ma­tio­nen über den syri­schen Winz­ling. Über­legst Du, Dir einen Hams­ter als Haus­tier zu hal­ten?

Teddyhamster - Die Langhaarvariante des Goldhamsters
Ted­dy­hams­ter - Die Lang­haar­va­ri­an­te des Gold­hams­ters

Steck­brief eines Ted­dy­hams­ters

Klei­ne Tie­re, aber jede Men­ge zu beach­ten! Hams­ter sind defi­ni­tiv kein Haus­tier für jeder­mann und schon gar nicht jeden Alters. Im Lau­fe des Tex­tes kannst Du her­aus­fin­den, ob ein Hams­ter als Haus­tier für Dich in Fra­ge kommt und viel über die klei­nen mäu­se­ver­wand­ten der Gat­tung Mit­tel­hams­ter ler­nen. 

Wir star­ten mit einer kur­zen Über­sicht über den Ted­dy­hams­ter:

  • Name: Ted­dy­hams­ter (Lang­haar­va­ri­an­te des Syri­schen Gold­hams­ters)
  • Grö­ße: 12 - 16 cm (Schwanz­län­ge 13 - 15 mm)
  • Lebens­er­war­tung: 2 - 3 Jah­re
  • Gewicht: 80 - 150 g
  • Fell­va­ri­an­te: Ted­dy - dazu spä­ter mehr
  • Ursprung/​Herkunft: Syri­en und Tür­kei
  • Beson­der­hei­ten: Das üppigs­te Plüsch­fell aller Hams­ter­ar­ten!

Beson­de­re Merk­ma­le des Ted­dy­hams­ters 

Die Beson­der­heit schlecht­hin ist beim Ted­dy­hams­ter natür­lich sein plü­schi­ges Fell! Kei­ne ande­re Hams­ter­art ist so flau­schig wie die Lang­haar­ver­si­on des Syri­schen Gold­hams­ters. Sein Fell wird bis zu 6 cm lang, was bei man­chen Gold­hams­tern die Hälf­te ihrer gesam­ten Kör­per­län­ge bedeu­tet. Bei männ­li­chen Tie­ren wächst das Fell gleich­mä­ßig am gan­zen Kör­per (außer am Kopf und an den Bei­nen). Die Hams­ter­da­men hin­ge­gen tra­gen ein leich­te­res Fell­kleid. Ihr Fell wird erst ab der Kör­per­mit­te nach hin­ten län­ger und lässt sie so aus­se­hen, als wür­den sie ein Kleid­chen tra­gen. 

Die durch­schnitt­li­che Lebens­er­war­tung von Ted­dy­hams­tern liegt nur bei rund 20 Mona­ten. Das gilt für alle als Heim­tie­re gehal­te­nen Ted­dy­hams­ter. In eini­gen Fäl­len wer­den sie aber auch 2,5 oder sogar 3 Jah­re alt. Vie­le Fak­to­ren wir­ken sich auf die Lebens­dau­er und Vita­li­tät Dei­nes Hams­ters aus. In frei­er Wild­bahn kön­nen die klei­nen Nage­tie­re eben­so alt wer­den, hier sind sie jedoch deut­lich grö­ße­ren Gefah­ren aus­ge­setzt. Ande­re Hams­ter­ar­ten wie zum Bei­spiel Zwerg­hams­ter haben eine noch gerin­ge­re Lebens­er­war­tung als der Syri­sche Gold­hams­ter.

Der Hams­ter in Dei­nem Käfig ist dar­auf ange­wie­sen, dass Du ihn art­ge­recht hältst, gut pflegst und ernährst und Dich gene­rell um ihn und sei­ne Gesund­heit sorgst.

Ted­dy­hams­ter sind übri­gens strik­te Ein­zel­gän­ger. Eine Hal­tung von meh­re­ren Tie­ren in einem Käfig wür­de für sie enor­men Stress und gefähr­li­che Kämp­fe bedeu­ten. Wenn bei Dir im Haus auch ande­re Tie­re leben wie zum Bei­spiel Hun­de oder Kat­zen, musst Du beim Ein­zug Dei­nes Ted­dy­hams­ters beson­de­re Vor­sicht wal­ten las­sen! Ein direk­ter Kon­takt geht für den Hams­ter in den meis­ten Fäl­len nicht gut aus.

In frei­er Natur gra­ben Gold­hams­ter Erd­bau­ten mit meh­re­ren Tun­neln und Kam­mern. Die­se unter­ir­di­schen Bau­ten lie­gen teil­wei­se 65 - 100 cm unter der Erde. Lei­der haben die meis­ten Hams­ter in ihren Käfi­gen kaum eine Chan­ce, sich ein eige­nes Erd­reich zu schaf­fen. Wer ein guter Hams­ter­hal­ter sein will, soll­te also unbe­dingt dar­auf ach­ten, sei­nem Tier­chen so viel Platz nach oben, unten, links und rechts zu bie­ten, wie nur mög­lich - nicht wie die Min­dest­ma­ße von Käfi­gen oft besa­gen! Hier gilt in den meis­ten Fäl­len: Mehr ist ein­fach mehr!

Teddyhamster
Ted­dy­hams­ter

Hal­ten Ted­dy­hams­ter einen Win­ter­schlaf?

In frei­er Wild­bahn hal­ten Hams­ter tat­säch­lich Win­ter­schlaf. Unse­re klei­nen Heim­tier-Hams­ter tun das nicht. Aller­dings sind sie sehr tem­pe­ra­tur­emp­find­lich und kön­nen in eine Art Win­ter­ru­he ver­fal­len. Das ist der Fall, wenn im Hams­ter-Zim­mer weni­ger als 10 Grad Cel­si­us herr­schen. Die Win­ter­ru­he oder auch Win­ter­star­re bedeu­tet für Dei­nen Hams­ter kei­ne Erho­lung, son­dern eine enor­me Belas­tung. Vor allem Zwerg­hams­ter über­le­ben eine Win­ter­star­re häu­fig nicht. Damit Dein Ted­dy­hams­ter im Win­ter nicht all sei­ne Kräf­te auf­braucht, soll­test Du sicher­stel­len, dass sein Zuhau­se eine Tem­pe­ra­tur von min­des­tens 16 Grad Cel­si­us hält!

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Ted­dy­hams­ter-Far­ben

Das Plüsch­fell des Ted­dy­hams­ters kann ganz unter­schied­li­che Far­ben haben. Wie Du in unse­rem Steck­brief bereits gese­hen hast, haben wir das Fell­kleid des Gold­hams­ters in vier Vari­an­ten unter­teilt. Jetzt erklä­ren wir Dir, was damit gemeint ist.

Wild­form: Die ursprüng­li­che Form des Gold­hams­ters hat ein rot­brau­nes Fell mit schwar­zen Strei­fen unter­halb der Ohren und auf dem Kopf. Die Brust ist dun­kel­braun und der Unter­bauch creme­far­ben. Die Unter­wol­le ist grau.

Zucht­form: Gezüch­te­te Gold­hams­ter sind deut­lich hel­ler als die Wild­form. Sie kön­nen vie­le ver­schie­de­ne Farb­schlä­ge haben, wie zum Bei­spiel Schwarz, Scho­ko­braun, Cham­pa­gner, Kup­fer, Grau, Gelb, Albi­no und vie­le mehr. Wie auch bei ande­ren Züch­tun­gen, besteht immer ein gewis­ses Risi­ko von Gen­de­fek­ten und Muta­tio­nen. Des­halb ist es wich­tig, nur mit gesun­den Hams­tern zu züch­ten. Bei Hams­tern mit gol­de­nem Fell und wei­ßem Bauch (mit wei­ßer statt grau­er Unter­wol­le), ist zum Bei­spiel bekannt, dass vie­le Nach­zuch­ten gar nicht lebens­fä­hig sind. Bit­te mache Dir dar­über Gedan­ken, bevor Du Dir einen oran­ge-pin­ken Hams­ter zulegst, nur weil er cool aus­sieht.

Ted­dy: Der Ted­dy­hams­ter ist, wie Du bereits weißt, die lang­haa­ri­ge Ver­si­on des Syri­schen Gold­hams­ters. Er kann die­sel­ben Farb­va­ri­an­ten auf­wei­sen wie die Zucht­form.

Sche­cken: Neben der typi­schen Zeich­nung des wil­den Gold­hams­ters und den facet­ten­rei­chen Vari­an­ten der Zucht­form, gibt es die­se auch noch in gescheckt. Hier kön­nen alle mög­li­chen Vari­an­ten auf­tre­ten.

Beson­de­re Farb­for­men: Als Beson­der­heit gel­ten dann noch die Far­ben Schild­patt und Pan­da. Pan­da­hams­ter sind Schwarz-Braun-Weiß und haben einen schwar­zen Aal­strich auf dem Rücken. Schild­patt ist auch bei Kat­zen eine bekann­te Fell­far­be. Genau­er gesagt sind es zwei Fell­far­ben, die sich in klei­nen Fle­cken über den Kör­per zie­hen. Kommt zum Schild­patt noch die Far­be weiß hin­zu, han­delt es sich um einen drei­far­bi­gen Hams­ter.

Teddyhamster sind Einzelgänger
Ted­dy­hams­ter sind Ein­zel­gän­ger

Hal­tung des Ted­dy­hams­ters 

Du scheinst Dich für die Hal­tung eines Ted­dy­hams­ters als Haus­tier zu inter­es­sie­ren. Dann wol­len wir Dir ger­ne eine Sache ans Herz legen: 

Wenn Du ein wah­rer Tier­freund bist, dann fra­ge Dich bit­te, wie art­ge­recht Du eine Käfig­hal­tung gene­rell emp­fin­dest? Kannst Du es mit Dir ver­ein­ba­ren, tag­täg­lich auf ein ein­ge­sperr­tes Tier zu bli­cken? In frei­er Natur legen Hams­ter eini­ges an Stre­cke zurück, ober- und unter­ir­disch. Wel­cher Hams­ter hat in Gefan­gen­schaft schon die Mög­lich­keit, sei­nen natür­li­chen Bedürf­nis­sen wirk­lich nach­zu­ge­hen? Wenn Du den Platz für ein etwas grö­ße­res Hams­ter-Para­dies nicht hast, schaf­fe Dir bit­te auch kei­nen Hams­ter an.

Vie­le im Han­del erhält­li­che Hams­ter­kä­fi­ge sind eine tier­schutz­wid­ri­ge Frech­heit. Du weißt bereits, dass die klei­nen Nager ihre Bau­ten bis zu einem Meter unter der Erde anle­gen kön­nen. Ein Käfig mit einer min­des­tens 30 cm dicken Ein­streu erscheint Dir auch irgend­wie als unver­hält­nis­mä­ßig? Mehr wird den meis­ten Hams­tern in Gefan­gen­schaft nicht gebo­ten, ganz im Gegen­teil, vie­le Hams­ter fris­ten ein ganz und gar nicht art­ge­rech­tes Leben. 

Als kleins­te Käfig­grö­ße hal­ten wir min­des­tens einen hal­ben Qua­drat­me­ter Grund­flä­che für ange­mes­sen. Die Käfig­hö­he soll­te min­des­tens 50 Zen­ti­me­ter betra­gen und auf ver­schie­de­nen Ebe­nen gestal­tet wer­den - das wird Dein Hams­ter lie­ben! 

Du siehst also schon, dass es etwas mehr bedarf als eines klei­nen Käfigs mit einem Hams­ter­lauf­rad. Du kannst Dei­nem Ted­dy­hams­ter durch­aus ein üppi­ges Para­dies erschaf­fen und dabei auch vie­les selbst bau­en und bas­teln. Klei­ne Gän­ge, Ver­ste­cke, Höh­len und Röh­ren aus Natur­ma­te­ria­li­en kön­nen meh­re­re Eta­gen im Käfig bil­den. Ach­te dabei aber bit­te dar­auf, dass für Dei­nen Hams­ter alles abso­lut sicher ist und er sich nicht ver­let­zen kann!

Das darf im Hams­ter­kä­fig nicht feh­len:

  • Min­des­tens 30 Zen­ti­me­ter dicke Schicht aus grab­fä­hi­gem Klein­tier­streu
  • Ruhi­ges Mehr­kam­mer­häus­chen aus unbe­han­del­tem Holz
  • Kera­mik-Fut­ter­napf und Nip­pel­trän­ke
  • Ein siche­res Hams­ter­lauf­rad
  • Klet­ter- und Ver­steck­mög­lich­kei­ten aus Natur­ma­te­ria­li­en
  • Sand­bad mit geeig­ne­tem Hams­ter-Sand

Die rich­ti­ge Pfle­ge eines Ted­dy­hams­ters

Dei­nen Hams­ter an sich pflegst Du, indem sei­ne Käfig­ein­rich­tung und Ernäh­rung sei­nen natür­li­chen Bedürf­nis­sen ent­spre­chen. Hin­zu kommt, dass Du auf sei­ne Gesund­heit ach­test, indem Du den Käfig regel­mä­ßig rei­nigst und dar­auf ach­test, dass Dein Hams­ter kei­nem Stress oder Gefah­ren aus­ge­setzt ist. Außer­dem soll­test Du dem klei­nen Lauf­jun­kie regel­mä­ßig die Mög­lich­keit bie­ten, in einem Hams­ter-Aus­lauf frei her­um zu ren­nen. Dabei ist es wich­tig, dass Du ein paar Sicher­heits­vor­keh­run­gen für den Frei­lauf triffst, damit Dein Hams­ter a) nicht aus gro­ßer Höhe irgend­wo her­un­ter­fal­len kann (Hams­ter haben kein Gefühl für Höhe) und b) sich kei­ne gefähr­li­chen und ver­schluck­ba­ren Gegen­stän­de ein­ver­leibt oder Dei­ne Kabel zer­nagt.

Ansons­ten darfst Du Dei­nen Ted­dy­hams­ter ger­ne ein­fach in Ruhe las­sen. 

Jap, Hams­ter sind etwas für Lieb­ha­ber, weil sie haupt­säch­lich zum Beob­ach­ten da sind. Auch wenn das plü­schi­ge Fell des Ted­dy­hams­ters ver­meint­lich noch mehr zum Kuscheln ein­lädt als bei sei­nen kurz­haa­ri­gen Kol­le­gen, sind die fra­gi­len Tie­re alles ande­re als Schmu­se­tie­re. Trotz­dem ist es sinn­voll, Dei­nen Hams­ter an Dei­ne Hand zu gewöh­nen, damit Du ihn stress­frei aus sei­nem Käfig holen kannst, um die­sen zu rei­ni­gen oder Dei­nem Hams­ter Frei­lauf zu bie­ten. Zwar wer­den vie­le Ted­dy­hams­ter durch­aus zahm und gewöh­nen sich an den Men­schen, sie las­sen sich in der Regel aber ungern anfas­sen. Das und ihre nacht­ak­ti­ve Natur sind auch die Haupt­grün­de, war­um Hams­ter weni­ger als Haus­tie­re für Kin­der geeig­net sind!

Die Ernäh­rung des Ted­dy­hams­ters

Anders als oft ver­mu­tet, ernäh­ren sich Hams­ter nicht aus­schließ­lich von Getrei­de und Pflan­zen. Sie neh­men auch tie­ri­sche Kost in Form von Insek­ten oder Eiern zu sich. Außer­dem dür­fen Kleins­ä­me­rei­en wie Sesam, Lein­saat oder Hanf auf dem Hams­ter-Spei­se­plan nicht feh­len. Du soll­test Dei­nem klei­nen Alles­fres­ser auch bei Dir Zuhau­se eine art­ge­rech­te und aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung bie­ten. Cool ist, dass Du vie­le Dei­ner Vor­rä­te mit Dei­nem Hams­ter tei­len kannst. Kau­fe aber bit­te kein bil­li­ges Fut­ter aus der Tier­hand­lung, son­dern bes­ten­falls fri­sches Getrei­de, Obst und Gemü­se in Bio­qua­li­tät. Auch Heu ist ein wich­ti­ger Bestand­teil in der Hams­ter­ernäh­rung und sorgt dank des hohen Roh­fa­ser­ge­halts für eine opti­ma­le Ver­dau­ung.

Damit Du eine bes­se­re Über­sicht dar­über hast, was Dein Hams­ter fres­sen darf, haben wir die­sem Arti­kel noch eine klei­ne Tabel­le bei­gefügt.

Futter für Teddyhamster
Fut­ter für Ted­dy­hams­ter

Das dür­fen Ted­dy­hams­ter fres­sen

Der Getrei­de­an­teil soll­te in der Ernäh­rung Dei­nes Ted­dy­hams­ters bei gut 50 % lie­gen. 40 % macht der Frisch­fut­ter­an­teil aus und 10 % gibt es in Form von tie­ri­schem Eiweiß zu fut­tern.

50 % Getrei­de40 % Frisch­fut­ter10 % tie­ri­sches Eiweiß
Gers­teKarot­tenHeim­chen
Wei­zenSel­le­rieMehl­wür­mer
Rog­genPapri­kaBach­floh­kreb­se
Hir­seGur­kenGras­hüp­fer
Buch­wei­zenToma­tenSei­den­rau­pen
Hafer­flo­ckenRuco­laSüß­was­ser­fi­sche

Für wen ist der Ted­dy­hams­ter ein geeig­ne­tes Haus­tier?

Hams­ter sind Haus­tie­re für Lieb­ha­ber. Du musst Fas­zi­na­ti­on und Lei­den­schaft für die klei­nen Nager mit­brin­gen, um ihnen ein eini­ger­ma­ßen art­ge­rech­tes Leben besche­ren zu kön­nen. Dazu gehört, ihnen den nöti­gen Respekt zu erwei­sen, indem Du sie haupt­säch­lich beob­ach­test und nicht andau­ernd anfasst. Wenn Du zum Bei­spiel Gesell­schaft brauchst, wäh­rend Du nachts einen Roman schreibst oder zu ver­schie­de­nen Zei­ten im Home­of­fice arbei­test, könn­te ein Hams­ter ein ange­neh­mer Gesel­le für Dich sein. Bist Du immer unter­wegs, gerät das klei­ne Tier daheim schnell in Ver­ges­sen­heit und wäre wohl lie­ber nicht in Dei­nem Käfig gelan­det. Wir erwäh­nen ger­ne noch­mal, dass Hams­ter kei­ne geeig­ne­ten Tie­re für Kin­der sind und ein Kin­der­zim­mer kein geeig­ne­ter Stand­ort für einen Hams­ter­kä­fig.

Wo kann ich einen Ted­dy­hams­ter kau­fen?

Du kannst Ted­dy­hams­ter im Zoo­fach­markt und auch im Inter­net kau­fen. 

Wir haben aber eine sehr viel bes­se­re Alter­na­ti­ve für Dich:

Wenn Du Dich dazu ent­schie­den hast, dass ein klei­ner Ted­dy­hams­ter bei Dir ein­zie­hen darf, stat­te dem Tier­heim in Dei­ner Nähe einen Besuch ab. Die meis­ten Tier­schutz­ein­rich­tun­gen sind ohne­hin über­füllt. War­um sol­len also immer mehr Tie­re gezüch­tet und ver­kauft wer­den, wenn schon so vie­le kein Zuhau­se haben? 

Fazit zur Hal­tung von Ted­dy­hams­tern als Haus­tier

Ted­dy­hams­ter sind fas­zi­nie­ren­de Tie­re. Ihr nied­li­ches Aus­se­hen bewegt vie­le Men­schen dazu, sich einen so gol­di­gen Kame­ra­den als Haus­tier zuzu­le­gen.

Doch die­se Anschaf­fung soll­te gut über­legt sein! 

Die Haupt­fra­ge lau­tet, ob wir einem Hams­ter über­haupt ein art­ge­rech­tes Leben in Gefan­gen­schaft bie­ten kön­nen. Mache Dir die Kos­ten für einen groß­zü­gi­gen Käfig mit art­ge­rech­ter Ein­rich­tung bewusst und über­le­ge Dir genau, ob ein Hams­ter zu Dir und Dei­nem Lebens­stil passt.

Hams­ter kom­men weni­ger als Haus­tie­re für Kin­der infra­ge, weil sie nacht­ak­tiv sind und mise­ra­ble Kuschel­tie­re. Sie las­sen sich zwar zäh­men und gewöh­nen sich an ihre Men­schen, für rich­ti­ge Schmu­se­ein­hei­ten sind sie aller­dings nicht gemacht.

Wir fin­den es auf jeden Fall supi, dass Du Dich infor­mierst und hof­fen, wir konn­ten Dir mit unse­rem Arti­kel über den Ted­dy­hams­ter wei­ter­hel­fen.

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Christina Williger

Christina Williger
Ernährungsberaterin für Hunde & Katzen, Gründerin

Im Laufe meines Lebens hatte (und habe) ich schon unzählige Haustiere. Zudem war ich fast 20 Jahre lang im Pferdesport sowie im Hundesport aktiv. Meine Tierliebe veranlasste mich dazu, als Bloggerin & Autorin im Heimtierbereich tätig zu werden und meine langjährigen Erfahrungen und mein umfangreiches Wissen über Tiere mit anderen zu teilen. Inspiriert durch die gesundheitlichen Herausforderungen meines Hundes Aragon habe ich mich außerdem zur zertifizierten Ernährungsberaterin für Hunde und Katzen weitergebildet. Mit meinen Büchern und Blogs möchte ich das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer Haustiere schärfen, deren Lebensqualität nachhaltig verbessern und so zu einem harmonischeren Zusammenleben von Mensch und Tier beitragen.