Haustier-Portal.de – Der Haus­tier­rat­ge­ber

Egal ob Du bereits ein oder sogar meh­re­re Haus­tie­re hast, ob Du Dir ein Haus­tier wünschst, oder ob Du mit dem Gedan­ken spielst, Dir Haus­tie­re anzu­schaf­fen – Bei uns bist Du genau rich­tig!

Bei uns fin­dest Du alles rund um die art­ge­rech­te Haus­tier­hal­tung - egal ob Pferd, Hund, Kat­ze, Kanin­chen, Meer­schwein­chen, Hams­ter, Vogel oder exo­ti­sches Ter­ra­ri­en­tier - Hier gibt es Infor­ma­tio­nen über die ver­schie­dens­ten Haus­tie­re.

Wir ver­sor­gen Dich auf die­ser Web­sei­te mit:

  • hilf­rei­chen Rat­ge­ber­ar­ti­keln zum The­ma art­ge­rech­te Haus­tier­hal­tung
  • Tipps & Tricks rund um die belieb­tes­ten Haus­tie­re und deren Anschaf­fung
  • Pro­dukt­tests und Kauf­emp­feh­lun­gen für sinn­vol­les Haus­tier­zu­be­hör
  • Ideen zur art­ge­rech­ten Beschäf­ti­gung Dei­nes Haus­tie­res
  • Emp­feh­lun­gen zu art­ge­rech­tem Tier­fut­ter
  • tol­len Geschenk­ideen für Haus­tier­be­sit­zer und Tier­freun­de
  • und noch vie­les mehr…
Haustier-Portal.de - Ratgeber zur artgerechten Haustierhaltung
Belieb­te Haus­tie­re

Haus­tie­re in Deutsch­land

In fast jedem zwei­ten deut­schen Haus­halt leben Haus­tie­re. In Zah­len macht das rund 39 Mil­lio­nen Tie­re im Jahr 2020. Sta­tis­ti­ken bele­gen: Ten­denz stei­gend! Nicht zuletzt durch die Coro­na-Pan­de­mie, haben vie­le bis dato hei­mat­lo­se Tie­re, ein neu­es Zuhau­se gefun­den. Wie vie­le von ihnen auch mit anhal­ten­der Pan­de­mie und dar­über hin­aus in ihren neu­en Fami­li­en blei­ben dür­fen, ist ein ande­res The­ma. Wel­che Haus­tie­re gibt es über­haupt? Hier wol­len wir Dir wert­vol­le Tipps für die rich­ti­ge Wahl und Hal­tung Dei­nes neu­en Freun­des geben und Dir bewusst machen, wel­che Ver­ant­wor­tung die Auf­nah­me eines Haus­tie­res mit sich bringt und.

Was sind die belieb­tes­ten Haus­tie­re in Deutsch­land?

Anders als ver­mu­tet, ist nicht der Hund des Deut­schen liebs­tes Haus­tier. 

Es ist… na? 

Die Kat­ze! 

In deut­schen Haus­hal­ten leben knapp fünf Mil­lio­nen mehr Kat­zen als Hun­de. Hat der Deut­sche weder Hund noch Katz’, ent­schei­det er sich ger­ne für Klein­tie­re wie Kanin­chen, Meer­schwein­chen, Hams­ter oder Mäu­se. Auch Zier­vö­gel wie Wel­len- oder Nym­phen­sit­ti­che und Kana­ri­en­vö­gel sind belieb­te Haus­tie­re, auch wenn die Hal­tung von Vögeln in den letz­ten Jah­ren deut­lich zurück­ge­gan­gen ist. Einen ver­hält­nis­mä­ßig gerin­gen Anteil bil­den Haus­tie­re in Aqua­ri­en und Gar­ten­tei­chen sowie Rep­ti­li­en und Amphi­bi­en in Deutsch­lands Ter­ra­ri­en.

Wuss­test Du, dass alle Tie­re, die beim Men­schen leben – sei es im Haus, in der Woh­nung, im Gar­ten oder in einem Stall – als Haus­tie­re bezeich­net wer­den?

Es gel­ten also nicht nur Hun­de, Kat­zen, Kanin­chen oder Aqua­ri­en­fi­sche als Haus­tier, son­dern zum Bei­spiel auch Hüh­ner, Gän­se, Enten, Rin­der, Schwei­ne, Scha­fe, Zie­gen und Pfer­de.

Katzen und Hunde sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland
Kat­zen und Hun­de sind die belieb­tes­ten Haus­tie­re der Deut­schen

Wie vie­le Haus­tie­re wer­den in Deutsch­land gehal­ten?

Die im Jahr 2020 etwa 39 Mil­lio­nen in Deutsch­land leben­den Haus­tie­re, ver­tei­len sich wie folgt: 

Rund 15,7 Mil­lio­nen Kat­zen füh­ren die Sta­tis­tik der belieb­tes­ten Haus­tie­re in Deutsch­land an. Gefolgt von 10,7 Mil­lio­nen Hun­den, 5 Mil­lio­nen Klein­tie­ren wie Kanin­chen, Hams­tern, Meer­schwein­chen und Mäu­sen und 3,5 Mil­lio­nen Zier­vö­geln. Außer­dem befin­den sich rund 1,25 Mil­lio­nen Pfer­de in Deutsch­land im Pri­vat­be­sitz.

Wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie sind im Jahr 2021 1,6 Mil­lio­nen mehr Hun­de und Kat­zen in deut­schen Haus­hal­ten ein­ge­zo­gen als im Jahr zuvor.

Wel­che Tie­re darf man in Deutsch­land als Haus­tier hal­ten?

Wahr­schein­lich mehr als Du Dir vor­stel­len kannst und auf jeden Fall mehr als uns allen lieb ist! 

Neben den belieb­tes­ten Haus­tie­ren wie Kat­ze, Hund und Kanin­chen, dür­fen in Deutsch­land noch eine gan­ze Men­ge ande­rer, teils exo­ti­scher Tie­re pri­vat gehal­ten wer­den. Die Hal­tung vie­ler Wild­tie­re und Exo­ten ist in Deutsch­land tat­säch­lich legal.

Aber ist die Hal­tung die­ser Tie­re in einem Wohn­zim­mer auch art­ge­recht? Wohl eher nicht. 

Oder kannst Du Dir vor­stel­len, dass Wüs­ten­fuchs, Puma, Wom­bat, Kän­gu­ru oder Faul­tier ihren natür­li­chen Lebens­raum frei­wil­lig gegen Dein Sofa ein­tau­schen? Nichts gegen Dein Sofa aber… für ein rotes Rie­sen­kän­gu­ru ist Net­flix ein­fach nichts! 

Erschre­ckend, dass tat­säch­lich all die­se Tier­ar­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren auf dem deut­schen Markt ange­bo­ten wur­den. Wer Geld und Wil­len hat, fin­det sogar einen Weg, um an Braun­bä­ren und Gepar­den zu gelan­gen. Lei­der ist die Geset­zes­la­ge zur art­ge­rech­ten Tier­hal­tung in Deutsch­land lücken­haft und unge­nau - zum Leid der Tie­re, wel­che den ego­is­ti­schen und skru­pel­lo­sen Han­del viel zu oft mit dem Leben bezah­len.

Wer ger­ne einem Exo­ten ein Zuhau­se schen­ken möch­te, der soll­te sich am bes­ten in der Welt der Rep­ti­li­en und Amphi­bi­en umse­hen. Bar­taga­men, Geckos, Schild­krö­ten, Cha­mä­le­ons oder Vogel­spin­nen gehö­ren bei uns längst zu den gän­gi­gen Haus­tie­ren. Die­se exo­ti­schen Tier­chen brin­gen zwar ein paar ande­re Anfor­de­run­gen als Hund und Kat­ze mit sich, kön­nen aber durch­aus ein glück­li­ches Leben in Dei­nen vier Wän­den füh­ren. 

Auch viele exotische Haustiere leben in deutschen Haushalten
Auch vie­le exo­ti­sche Haus­tie­re leben in deut­schen Haus­hal­ten

So geht ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te und art­ge­rech­te Tier­hal­tung

Egal wel­ches Tier Du Dir anschaf­fen möch­test, es liegt immer in Dei­ner Ver­ant­wor­tung, dass Du ihm ein art­ge­rech­tes, gesun­des und schmerz­frei­es Leben bescherst.

Dazu gehört, dass Du Dir vor der Anschaf­fung eines Tie­res aus­rei­chend Gedan­ken dar­über machst, wie viel Zeit und finan­zi­el­le Mit­tel Dir zur Ver­fü­gung ste­hen. Was sind Dei­ne Beweg­grün­de, Dir ein Haus­tier anzu­schaf­fen? Was macht eine art­ge­rech­te Ernäh­rung für das jewei­li­ge Tier aus? Wel­che beson­de­ren Vor­aus­set­zun­gen wer­den an den Lebens­raum gestellt? Was pas­siert mit dem Tier, wenn Du mal krank, im Urlaub oder auf ande­re Art ver­hin­dert bist? Mit wel­chem Tier las­sen sich dei­ne Arbeits­zei­ten am bes­ten ver­ein­ba­ren? All das sind Fra­gen, die du dir VOR der Anschaf­fung eines Haus­tie­res stel­len MUSST.

Ein Tier ist kein Spiel­zeug. Das ist lei­der nach wie vor noch nicht bei jedem ange­kom­men. Du musst dir bewusst machen, dass die Ent­schei­dung für ein Tier eine Ent­schei­dung fürs Leben ist. Eben bis dass der Tod euch schei­det!

Tie­re kön­nen ganz schön teu­er sein. Am bes­ten legst Du für Dein Haus­tier direkt ein eige­nes Spar­buch an, damit Du für Not­fäl­le gewapp­net bist. Kein Scherz! Du kannst Dir noch so genau aus­rech­nen, wel­che Kos­ten im Monat für Fut­ter und Zube­hör auf Dich zukom­men - ist Dein Tier krank, musst Du es zum Tier­arzt brin­gen! Kos­ten für Ope­ra­tio­nen und Medi­ka­men­te kön­nen plötz­lich auf Dich zukom­men und schnell ins uner­mess­li­che stei­gen. Tipp: Für Hund, Kat­ze oder Pferd gibt es mitt­ler­wei­le sogar OP- und Kran­ken­voll­ver­si­che­run­gen, mit denen Du Dich gegen hohe Tier­arzt­kos­ten absi­chern kannst.

Ent­schei­dest Du Dich dafür, ein Tier bei Dir auf­zu­neh­men, wird Dein Leben sich grund­le­gend ver­än­dern. Du kannst nicht mehr spon­tan übers Wochen­en­de in den Flie­ger stei­gen. Bel­lo, Mietz, Klop­fer und Pieps kannst Du halt nicht ein­fach so ohne Ver­sor­gung zuhau­se las­sen. Auch der Kino­be­such, ein schnel­ler Ein­kauf und das Din­ner bei Freun­den wird inter­es­sant, wenn Fif­fi noch nicht ans allei­ne blei­ben gewöhnt ist. Haus­tie­re for­dern viel Zeit, Geld, eini­ge Ner­ven und beson­ders viel Lie­be ein. Bist Du bereit, all das und noch mehr zu geben?

In Deutschland dürfen die verschiedensten Tiere als Haustier gehalten werden
In Deutsch­land dür­fen die ver­schie­dens­ten Tie­re als Haus­tier gehal­ten wer­den

Dein Kind hat kei­ne Lust mehr auf ein Haus­tier? Jetzt kommst Du!

Der Klas­si­ker: Ein süßer Wel­pe sitzt mit Schlei­fe um den Hals unterm Weih­nachts­baum. Die unüber­leg­te Anschaf­fung von Haus­tie­ren für die quen­geln­den Kin­der, ist lei­der immer noch Gang und Gebe. Zum Glück schep­pert es mitt­ler­wei­le in eini­gen Köp­fen, die sich vor noch nicht all­zu lan­ger Zeit kei­ner­lei Gedan­ken dar­über gemacht haben, dass Tie­re füh­len­de Wesen sind.

Und was pas­siert, wenn die Kids dann das Inter­es­se am Haus­tier ver­lie­ren? Dann müs­sen Mama und Papa sich küm­mern! So ein­fach ist das. Wer sei­nem Kind ein leben­di­ges Geschenk macht, muss sich im Kla­ren dar­über sein, dass das auch nach hin­ten los­ge­hen kann. Kin­der sind eben so. Heu­te dies, mor­gen das. Heu­te Hund, mor­gen Katz’ und über­mor­gen lie­ber ein Pony!

Gesetz­li­che Vor­ga­ben zur Haus­tier­hal­tung vs. art­ge­rech­te Hal­tung von Tie­ren

Die Geset­zes­la­ge zu art­ge­rech­ter Tier­hal­tung und Tier­schutz, wirft in Deutsch­land lei­der immer noch eini­ge Fra­gen auf. Zum Bei­spiel, war­um die Min­dest­ma­ße für Pfer­de­bo­xen und vie­le Käfi­ge zu klein sind und wie­so es kei­ne Rege­lung zur Kas­tra­ti­on von Frei­gän­ger­kat­zen gibt? Öster­reich ist hier der Vor­rei­ter: seit 2016 gibt es im Nach­bar­land eine Pflicht zur Kas­tra­ti­on frei­lau­fen­der Kat­zen. Auch in Deutsch­land wäre ein sol­ches Gesetz, bei ca. 2 Mil­lio­nen Streu­ner­kat­zen, mehr als sinn­voll. Eigent­lich längst über­fäl­lig, hält man sich vor Augen, dass eine Kat­ze zwei mal im Jahr bis zu sechs Kit­ten wer­fen kann und vie­le Tier­hei­me - nicht zuletzt durch den Haus­tier-Boom in der Coro­na-Pan­de­mie - wegen Über­fül­lung einen Auf­nah­me­stopp ver­hängt haben.

Du wohnst zur Mie­te? Wäh­rend die Hal­tung von Klein­tie­ren und Zier­vö­geln in Miet­ob­jek­ten nicht unter­sagt wer­den darf, kann es hier für Hun­de und Kat­zen schon anders aus­se­hen. Hun­de und Kat­zen zäh­len nicht zu den Klein­tie­ren und es bedarf einer aus­drück­li­chen Zustim­mung des Ver­mie­ters, dass Haus­tie­re die­ser Art in der Miet­sa­che erlaubt sind. Du hast ein Eigen­heim? Super! Dann brauchst Du Dich zwar nicht mit einem Ver­mie­ter aus­ein­an­der set­zen, sehr wohl aber mit den jewei­li­gen Bestim­mun­gen Dei­nes Bun­des­lan­des. Je nach Tier­art musst Du unter­schied­li­che Auf­la­gen erfül­len. In den meis­ten Bun­de­l­än­dern braucht Du zum Bei­spiel eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Dei­nen Hund. Selbst inner­art­lich kön­nen die Bestim­mun­gen unter­schied­lich aus­fal­len, so zum Bei­spiel bei soge­nann­ten „Lis­ten­hun­den“. 

Beliebte Haustiere in Deutschland
Belieb­te Haus­tie­re in Deutsch­land

Wel­che Haus­tie­re sind pfle­ge­leicht /​ für Ein­stei­ger geeig­net?

Das kommt immer dar­auf an, was Du als pfle­ge­leicht emp­fin­dest. Der eine ent­spannt beim stun­den­lan­gen bürs­ten sei­nes Bern­har­di­ners, wäh­rend ande­re gar kei­nen Bock haben, vier mal am Tag bei Wind und Wet­ter mit ihrem Hund vor die Tür zu müs­sen. Viel­leicht emp­fin­dest Du das Rei­ni­gen eines Aqua­ri­ums als unan­ge­neh­me Her­aus­for­de­rung, das Kat­zen­klo für dei­nen Stu­ben­ti­ger schrubbst Du aber im Hand­um­dre­hen?

Egal für wel­ches Haus­tier Du Dich ent­schei­dest, sie alle brau­chen Dei­ne Für­sor­ge, Auf­merk­sam­keit, Zeit und Lie­be.

Trotz­dem gibt es Unter­schie­de, den Auf­wand und die Hal­tung betref­fend. Als pfle­ge­leich­te Haus­tie­re sind zum Bei­spiel Fische zu bezeich­nen. Ist das Aqua­ri­um ein­mal aus­ge­stat­tet, benö­ti­gen sie meis­tens ein­mal am Tag Fut­ter und jeman­den der zusieht, dass das Aqua­ri­um auch sau­ber bleibt. Das Beob­ach­ten von Fischen hat eine äußerst beru­hi­gen­de Wir­kung. Nur mit dem Strei­cheln ist es schwie­rig. 

Flau­schi­ger wird’s mit dem nacht­ak­ti­ven Hams­ter. Der klei­ne Nager ist ein pfle­ge­leich­ter Ein­zel­gän­ger aber genau wie die Fische kein Kuschel­tier! Ein zah­mer Hams­ter in der Hand ist sicher ganz nied­lich, wirk­lich schmu­sig sind die scheu­en Tier­chen aller­dings nicht. Und ist der Hams­ter noch so klein, der Käfig muss groß­zü­gig aus­fal­len! Hams­ter sind wah­re Ener­gie­bün­del, wes­halb ein Lauf­rad und ein aus­rei­chend gro­ßer Käfig ein abso­lu­tes Must-Have sind. Ent­ge­gen des ein­ge­brann­ten Bil­des vom Hams­ter im Kin­der­zim­mer, ist die­ser Stand­ort in der Regel die fal­sche Wahl. Da Hams­ter tags­über ruhen, geben sie Nachts oft rich­tig Gas und das kann Dein Kind den Schlaf kos­ten.

Wer es lie­ber exo­tisch mag, ist mit zum Bei­spiel einer Bar­taga­me gut bera­ten. Die­se Rep­ti­li­en­art ist pfle­ge­leicht, lei­se und auch für All­er­gi­ker geeig­net. Bar­taga­men sind tagak­tiv und lie­ben die Son­ne. Des­halb ist es wich­tig, eine ent­spre­chen­de UV-Beleuch­tung im Ter­ra­ri­um anzu­brin­gen. Außer­dem lie­ben Bar­taga­men Tem­pe­ra­tu­ren von 25 Grad Cel­si­us in der Nacht bis 35 Grad Cel­si­us am Tag.

Das ist alles nichts für Dich? Du möch­test ein Haus­tier, wel­ches Dich auf jedem Weg beglei­ten kann? Dann kommt für Dich viel­leicht ein Hund in Fra­ge. Du musst Dir aller­dings im Kla­ren dar­über sein, dass ein Hund viel Auf­merk­sam­keit und Zeit ein­for­dert. Allein die täg­li­chen Gas­sirun­den neh­men schnell drei vier oder auch sechs Stun­den eines JEDEN Tages in Anspruch. Dazu kom­men Füt­te­rung, Fell- und Kral­len­pfle­ge, gemein­sa­me Spiel­chen, Kuschel­ein­hei­ten, Hun­de­schu­le, Tier­arzt­gän­ge etc. Jede Hun­de­ras­se bringt außer­dem unter­schied­li­che Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten und Eig­nun­gen mit sich. Hier soll­test Du genau schau­en, wel­cher Hund am bes­ten in Dein Leben passt, denn: Hund ist nicht gleich Hund und nicht jede Ras­se für Anfän­ger geeig­net!

Jedes Haustier hat unterschiedliche Anforderungen, die bei der Haustierhaltung berücksichtigt werden müssen
Jedes Haus­tier hat unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen, die bei der Haus­tier­hal­tung berück­sich­tigt wer­den müs­sen!

Wo soll­te ich ein Haus­tier kau­fen und was soll­te ich beim Kauf beach­ten?

Lei­der ist es ziem­lich unkom­pli­ziert, sich ein Haus­tier anzu­schaf­fen. Das Inter­net ist voll von nied­li­chen Wel­pen­fo­tos und Ver­kaufs­an­zei­gen sel­te­ner, exo­ti­scher Tie­re. Hier ist Dein Bauch­ge­fühl gefragt. Oft trügt der Schein, wenn skru­pel­lo­se Men­schen mit Tier­leid Geld machen. Wel­pen­ver­kauf aus dem Kof­fer­raum, ille­ga­le Tier­trans­por­te und Hün­din­nen als Gebär­ma­schi­nen miss­braucht - ein trau­ri­ger Ein­blick in den Han­del mit Lebe­we­sen und kei­nes­wegs ein Ein­zel­fall.

Es liegt in unser aller Ver­ant­wor­tung, dem ein Ende zu set­zen. Wenn alle Men­schen Tie­re end­lich als füh­len­de Wesen aner­ken­nen und sie mit Herz und Ver­stand behan­deln, dann ist die Welt ein rie­si­ges Stück bes­ser gewor­den. Wie du dazu bei­tra­gen kannst?

  1. Adopt don’t shop! Es gibt bereits so vie­le See­len auf der Erde. Sie sind schon da. In eine Welt hin­ein­ge­bo­ren, in der sie nicht gewollt sind. Und was machen wir? Wir ver­meh­ren und las­sen ver­meh­ren - unkon­trol­liert und unver­ant­wort­lich. Gib einem Tier eine Chan­ce auf ein Zuhau­se, wel­ches sei­nes ver­lo­ren hat oder noch nie eins hat­te. Sie alle haben es ver­dient!
  2. Infor­mie­re Dich vor dem Kauf genau, woher Dein Haus­tier kommt und schaue Dir an, wie es auf­ge­wach­sen ist. So gibst Du Ver­meh­rern und unse­riö­sen Händ­lern kei­ne Chan­ce! Wenn Dir etwas komisch vor­kommt, schal­te den Tier­schutz ein. Ein Kauf aus Mit­leid ist zwar oft gut gemeint, aber beden­ke, dass Du so die „Geld-Maschi­ne­rie“ am Lau­fen hältst und immer wei­te­re lei­den­de Tie­re nach­kom­men.
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