Ter­ra­ri­en­tie­re als Haus­tier: Art­ge­rech­te Tier­hal­tung im Ter­ra­ri­um

In den fol­gen­den Bei­trä­gen fin­dest Du wert­vol­le Infor­ma­tio­nen und Tipps rund um Ter­ra­ri­en­tie­re (wie Rep­ti­li­en, Amphi­bi­en, Spin­nen­tie­re und Insek­ten) und ihre art­ge­rech­te Hal­tung im Ter­ra­ri­um sowie zur rich­ti­ge Pfle­ge von Ter­ra­ri­en­tie­ren, gesun­der Ernäh­rung, Pro­blem­lö­sun­gen, pas­sen­des Zube­hör und vie­les mehr.

Kro­nen­ge­ckos und ihre Hal­tung im Ter­ra­ri­um

Herz­lich will­kom­men in unse­rem Bei­trag über den Cor­re­lo­phus cilia­tus. Hier geben wir Dir Ant­wor­ten auf ver­rück­te und inter­es­san­te Fra­gen rund um den Neu­ka­le­do­ni­schen Kro­nen­ge­cko und sei­ne Hal­tung im Ter­ra­ri­um. Der Kro­nen­ge­cko zählt zu den belieb­tes­ten Geckos in der Ter­r­aris­tik. Die Welt der Rep­ti­li­en­freun­de ist nahe­zu ent­zückt von der win­zi­gen, freund­li­chen und ungif­ti­gen Ech­se. Ob der Kro­nen­ge­cko so hand­zahm ist, wie es klingt? Das und wor­auf Du bei sei­ner Hal­tung im…

Bar­taga­men (Pogo­na vit­ti­ceps) und ihre Hal­tung im Ter­ra­ri­um

Bar­taga­men - Haus­dra­chen und Wüs­ten­f­lair fürs Wohn­zim­mer? Die Hal­tung der aus­tra­li­schen Ech­se in den hei­mi­schen vier Wän­den wird zuneh­mend belieb­ter. Ein ruhi­ger und unkom­pli­zier­ter Zeit­ge­nos­se zum bestau­nen und… ja was denn eigent­lich noch? Füt­tern? Strei­cheln? Spa­zie­ren gehen? - Wie sind denn Bar­taga­me so drauf? Die­ser Rat­ge­ber ver­rät Dir, was Bar­taga­men und ihre Hal­tung im Ter­ra­ri­um aus­macht, was die inter­es­san­ten Rep­ti­li­en eigent­lich den gan­zen Tag so tun und wie Du ihnen ein…

Jemen­cha­mä­le­ons (Cha­maeleo calyp­t­ra­tus) und ihre Hal­tung im Ter­ra­ri­um

Das Jemen­cha­mä­le­on aus dem Jemen. Nicht ganz, denn eigent­lich kommt das gar nicht mal so klei­ne Rep­til aus Sau­di Ara­bi­en, genau­er gesagt von den Ara­bi­schen Halb­in­seln. Du inter­es­sierst Dich anschei­nend für die exo­ti­schen Tier­chen und lieb­äu­gelst mit einem eige­nen Cha­mä­le­on im Ter­ra­ri­um? Cool, dass Du Dich infor­mierst, denn es gibt vie­les über die Gat­tung Cha­maeleo calyp­t­ra­tus zu wis­sen. In die­sem Arti­kel ver­ra­ten wir Dir, wor­auf Du bei der Hal­tung im…

Pan­ther­cha­mä­le­ons (Fur­ci­fer par­da­lis) und ihre Hal­tung im Ter­ra­ri­um

Die Fas­zi­na­ti­on Pan­ther­cha­mä­le­on ist abso­lut nach­voll­zieh­bar. Kein ande­res Tier auf der Welt kann so far­ben­froh leuch­ten wie das tagak­ti­ve Rep­til aus Mada­gas­kar. Du lieb­äu­gelst mit den klei­nen Exo­ten? Wun­der­bar, dann kannst Du die­sen Arti­kel als Ein­stieg sehen, um Dich mit die­ser beson­de­ren Gat­tung aus­ein­an­der­zu­set­zen. Es gibt viel über Pan­ther­cha­mä­le­ons zu erzäh­len und Du soll­test alles gehört haben, bevor Du Dir ein eige­nes zulegst. Die sen­si­blen Wild­tie­re gel­ten als anspruchs­voll in…

Pfeil­gift­frö­sche und ihre Hal­tung im Ter­ra­ri­um

Pfeil­gift­frö­sche gehö­ren inner­halb der Frosch­lur­che zur Gat­tung der Dend­ro­ba­ti­dae und zäh­len zu den belieb­tes­ten Haus­tie­ren in der Ter­r­aris­tik. Wäh­rend ande­re Amphi­bi­en eher auf Tarn­far­ben set­zen, sind Pfeil­gift­frö­sche – auch Baum­stei­ger­frö­sche genannt – oft­mals extrem auf­fäl­lig gefärbt. So leuch­ten Pfeil­gift­frö­sche zum Bei­spiel in blau, rot, gelb und grün, in tür­kis oder oran­ge. Manch­mal trägt die Haut der Frö­sche nur eine Far­be, oft sind es aber gleich meh­re­re in wun­der­schö­nen Mus­tern. Die­se…

Das Aqua-Ter­ra­­ri­um: Palu­da­ri­um, Ripa­ri­um und Riva­ri­um

Ein Aqua-Ter­ra­­­ri­um ist eine Mischung aus einem Aqua­ri­um und einem Ter­ra­ri­um. Eine Unter­form hier­von bil­det das Palu­da­ri­um. „Palus“ ist ein Begriff aus der latei­ni­schen Spra­che, der über­setzt „Sumpf“ bedeu­tet: Ein Palu­da­ri­um kom­bi­niert also im Prin­zip eine Sumpf­land­schaft mit einem Aqua­ri­um, es hat also sowohl einen Land- wie auch einen Was­ser­teil. Hier kön­nen exo­ti­sche Was­­­ser- und Land­tie­re wie Rep­ti­li­en und Amphi­bi­en leben. Neben dem Palu­da­ri­um gibt mit dem Ripa­ri­um und dem…

Das Wüs­ten­ter­ra­ri­um

Die Wüs­te ist der natür­li­che Lebens­raum zahl­rei­cher Tie­re, der nicht nur von einer ein­zig­ar­ti­gen Vege­ta­ti­on, son­dern auch von extre­men Tem­pe­ra­tur­un­ter­schie­den zwi­schen Tag und Nacht geprägt ist. Dem­entspre­chend muss auch ein Wüs­ten­ter­ra­ri­um rich­tig ein­ge­rich­tet und mit der pas­sen­den Tech­nik ver­se­hen wer­den, damit sich die Ter­ra­ri­en­tie­re dar­in eben­so wohl­füh­len kön­nen wie in der frei­en Wild­bahn. In die­sem Bei­trag erfährst Du alles Wich­ti­ge über das Wüs­ten­ter­ra­ri­um, wel­ches Kli­ma im Wüs­ten­ter­ra­ri­um herr­schen soll­te, wel­ches…

Das Regen­wald­ter­ra­ri­um

Mit einem Regen­wald­ter­ra­ri­um (oft­mals auch Tro­pen­ter­ra­ri­um oder Feucht­ter­ra­ri­um genannt) hast Du die Mög­lich­keit Dir ein eige­nes Stück des wun­der­schö­nen tro­pi­schen Regen­wal­des in Dein Zuhau­se zu holen - und das samt sei­ner exo­ti­schen Bewoh­ner. Auf­grund der schö­nen grü­nen Dschun­gel­land­schaft, die in solch einem Ter­ra­ri­um nach­ge­bil­det wird, ist das Tro­pen­ter­ra­ri­um der belieb­tes­te Ter­ra­ri­en­typ in der Ter­r­aris­tik. Der Pfle­ge­auf­wand ist bei die­sem Ter­ra­ri­en­typ aller­dings etwas auf­wen­di­ger als zum Bei­spiel bei einem Wüs­ten­ter­ra­ri­um. Eine…

Die belieb­tes­ten Ter­ra­ri­en­tie­re für Anfän­ger

Es ist nicht immer alles flau­schig, was mehr als zwei Bei­ne hat! Das scheint vie­le Men­schen aber nicht zu stö­ren. Krie­chen die Wir­bel­lo­sen unse­rem Haus­hund jetzt den Rang ab oder ist die Vogel­spin­ne doch noch zu fas­sen? Rep­ti­li­en, Amphi­bi­en und vor allem Insek­ten wür­den eini­ge von uns wohl hoch­kant aus dem Haus schmei­ßen, doch das geht nicht allen so! Freun­de der außer­ge­wöhn­li­chen Tier­chen auf­ge­passt: In die­sem Arti­kel erklä­ren wir Dir,…

Grund­be­grif­fe der Ter­r­aris­tik

Unter dem Begriff „Ter­r­aris­tik“ ver­steht man die Hal­tung von Tie­ren (haupt­säch­lich Rep­ti­li­en und Amphi­bi­en) in einem Ter­ra­ri­um. Als „Ter­ra­ri­um“ wer­den geschlos­se­ne Behäl­ter zur Tier­hal­tung bezeich­net. Im Gegen­satz zu einem Käfig, hat ein Ter­ra­ri­um geschlos­se­ne Wän­de, sodass inner­halb des Behäl­ters ein eige­nes Kli­ma geschaf­fen und auf­recht erhal­ten wer­den kann. Die­ses soge­nann­te „Ter­ra­ri­en­kli­ma“ unter­schei­det sich - je nach dar­in gehal­te­ner Tier­art - mehr oder weni­ger Stark vom Kli­ma des Rau­mes, in dem das Ter­ra­ri­um steht.

Auch wenn vie­le Tier­grup­pen gene­rell in einem Ter­ra­ri­um gehal­ten wer­den kön­nen, wird der Begriff der Ter­r­aris­tik in der Regel syn­onym zur Hal­tung von Rep­ti­li­en und Amphi­bi­en benutzt. Aber auch Spin­nen­tie­re und Insek­ten wer­den in der Regel im Ter­ra­ri­um gehal­ten und sol­len hier auf unse­rer Web­sei­te nicht ver­nach­läs­sigt wer­den.

Ter­r­aris­tik in Deutsch­land

Wie bereits erwähnt, sind vor allem Rep­ti­li­en und Amphi­bi­en, aber auch Spin­nen­tie­re und Insek­ten typi­sche Tie­re, die im Ter­ra­ri­um gehal­ten wer­den (müs­sen). Sol­che Tier­ar­ten genie­ßen bei einem Groß­teil der Men­schen kei­nen hohen Sym­pa­thie­wert. Grün­de hier­für sind neben Urängs­ten und Ekel gegen­über Schlan­gen, Krö­ten und Spin­nen, oft­mals der feh­len­de „Nied­lich­keits­fak­tor“ den zum Bei­spiel Hun­de, Kat­zen, Meer­schwein­chen oder ande­re Tie­re mit flau­schi­gem Fell und süßen Knopf­au­gen, mit­brin­gen.

Es ist also wenig ver­wun­der­lich, dass Ter­ra­ri­en­tie­re sich auf der Lis­te der belieb­tes­ten Haus­tie­re in Deutsch­land noch hin­ter den Fischen auf dem letz­ten Platz befin­den. In nur rund 2 % der deut­schen Haus­hal­te leben nach aktu­el­len Schät­zun­gen Ter­ra­ri­en­tie­re. Die Anzahl der Ter­ra­ri­en in Deutsch­land wird auf rund 1,2 Mil­lio­nen geschätzt.

Meist ist auch das Ver­ständ­nis gegen­über Lieb­ha­bern der Ter­r­aris­tik sehr gering. Dazu kommt, dass die Hal­tung exo­ti­scher Haus­tie­re von vie­len Orga­ni­sa­tio­nen als sehr kri­tisch gese­hen wird und vie­le Bemü­hun­gen unter­nom­men wer­den, die Hal­tung von exo­ti­schen Tie­re ein­zu­schrän­ken oder gänz­lich zu ver­bie­ten.

Alles in allem lässt sich sagen, dass die Ter­r­aris­tik in Deutsch­land unter kei­nem guten Stern steht und das, obwohl sie - wenn sie ver­ant­wor­tungs­voll betrie­ben wird - nicht nur zum Arten­schutz bedroh­ter Tie­re und der Wis­sen­schaft bei­tra­gen kann, son­dern auch der Umwelt­bil­dung von Kin­dern und Erwach­se­nen dient. Und gera­de Kin­der, die früh ler­nen sich für exo­ti­sche Tie­re und die Natur zu fas­zi­nie­ren, enga­gie­ren sich spä­ter oft­mals aktiv für den Natur- und Tier­schutz und tra­gen somit viel­leicht sogar zum Art­er­halt der ver­schie­dens­ten Tier­ar­ten bei.